WIKILIVE

Begriffe aus
Werbung und Medien

Hier finden Sie eine Erläuterung der wichtigsten Fachbegriffe der Medienbranche zu den Themen Print- und Onlinewerbung.

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A

Above-the-Line Medien

Above-the-Line Medien beschreiben medienbezogene Kommunikationsmaßnahmen im Sinne der klassischen Kommunikationsmittel, wie Printwerbung, TV-Werbung, Radiowerbung, Plakatwerbung, Kinowerbung und Online-Werbeanzeigen. Sie steht damit im Gegensatz zur Below-the-Line-Werbung.

Ad

Abkürzung für englisch: „Advertisement“= deutsch: Werbung / Anzeige. Im Internet sind damit auch Pop-ups und Werbebanner gemeint.

AdClicks

AdClicks bezeichnen Klicks auf ein Werbemittel, der i.d.R. zum Angebot des Werbetreibenden führt. Besonders für die Bewertung von Response-Kampagnen ist der Klick eine wichtige Kennzahl, da er die Reaktion der Nutzer direkt wiedergibt. Zur Bewertung von Branding-Kampagnen ist er nur bedingt geeignet.

Ad Impression (AI)

Anzahl der Einblendungen einer Onlinewerbung. Die Zählung erfolgt, wenn das Werbemittel vollständig eingeblendet wurde.

Adserver

Datenbankbasiertes System zur Bereitstellung und Verwaltung von Werbeflächen im Internet, das durch Protokollierung den Werbeerfolg einer Online-Werbeschaltung messbar macht.

Affichenpapier

Spezielles, nassreißfestes Druckpapier mit blauer Rückseite, um ein Durchscheinen überklebter Plakate zu verhindern.

AIDA-Formel

Die AIDA-Formel bezeichnet ein Modell zur Beschreibung der Werbewirkung und setzt sich aus den Begriffen, Attention (Aufmerksamkeit erzeugen), Interest (Interesse wecken), Desire (Wünsche auslösen) und Action (Kaufabschluss) zusammen. 

Ambient Media

Ambient Media bezeichnet Werbemittel, die im Außenbereich im direkten Umfeld der Zielkunden eingesetzt werden. Beispiele sind Werbeträger in Restaurants, Schwimmbädern oder Fitnessstudios. 

Anschnitt

Anschnitt ist der zusätzliche Platz an der Außenseite eines Dokuments, der während der Produktion abgeschnitten wird. Es ist unerlässlich, um fast alle Arten von Papierprodukten zu drucken

Auflage

Bezeichnung für die Zahl der auf einmal – in einem Druckvorgang – produzierten Exemplare einer Publikationen im Verlagswesen (Zeitung, Bücher, etc.).

Außenwerbeträger

Instrument der Außenwerbung, das zur Anbringung eines Außenwerbemittels dient u.a. Allgemeinstelle, City-Light-Poster, Ganzsäule, Großfläche, Litfasssäule.

AwarenessAußenwerbung

Auch Out-of-Home genannt, umfasst alle Werbeformen, bei denen sich die Werbeträger im öffentlichen Raum befinden.

Awareness

Die Bekanntheit einer Marke oder eines Anbieters beim Verbraucher.

B

B2B

Business to Business. Handels- und Kommunikationsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen oder Behörden.

B2C

Business to Consumer. Handels- und Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen / Konsumenten.

Backend

Das Backend bezeichnet die Rückseite, den Administrationsbereich, im Hintergrund einer Software, App oder Website.

Banderole

Plastik- oder Papierband, das ein Produkt umschließt. Häufig um Zeitschriften oder Pappbecher zu finden.

Beilage

Diese Zustellform der Haushaltswerbung erfolgt als Beilage in einer kostenlosen Wochenzeitung/Anzeigenblatt. Oftmals dürfen bei dieser Zustellform auch Werbeverweigerer mit bedient werden.

Bekanntheitsgrad

Ausmaß, in dem eine bestimmte Marke, ein Name oder Produkt „bekannt“ ist. Man unterscheidet dabei nach „aktiver“ (Ermittlung mit Unaided Recall / ungestützt) und „passiver“ Bekanntheit (Ermittlung mit Aided Recall / gestützt). Der Bekanntheitsgrad kann einen sehr starken Einfluß auf die Ergebnisse von Anzeigen-Tests haben: Je höher der Bekanntheitsgrad einer Marke, um so höher auch die Chance der Wiedererkennung.

Below-the-Line Medien

Als Below-the-Line Medien werden alle „nicht-klassischen“ Werbe- & Kommunikationsmaßnahmen bezeichnet. Im Gegensatz zu den Above-the-line-Maßnahmen gilt Below-the-line-Werbung insgesamt als direkter, persönlicher und zielgruppenspezifischer.
Zu den Below-the-Line Medien gehören z. B. Promotion-Teams, Event Marketing, Sponsoring, Direct Marketing oder neue alternative Werbeformen wie Viral Marketing, Guerilla Marketing oder Ambient Medien.

Benchmarkanalyse

Ein Verfahren, bei dem das eigene Unternehmen – oder dessen Produkte, Dienstleistungen sowie Prozesse und Methoden – mit anderen Unternehmen verglichen werden.  

Beschnitt

Anschnitt ist der zusätzliche Platz an der Außenseite eines Dokuments, der während der Produktion abgeschnitten wird. Es ist unerlässlich, um fast alle Arten von Papierprodukten zu drucken

Blocksatz

Beim Blocksatz oder geschlossenen Zeilenfall handelt es sich in der Typografie um die Methode, einen Text so zu setzen, dass die Zeilen auf gleiche Breite gebracht werden. 

Blog

Ein Blog ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich sichtbares Journal, in dem ein Blogger Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder einfach nur Gedanken niederschreibt. 

Bounce-Rate (Absprungrate)

Die Bounce-Rate bzw. Absprungrate gibt an wie viele Nutzer eine Webseite direkt auf der Einstiegsseite wieder verlassen ohne weitere Klicks bzw. Seitenaufrufe zu tätigen. Finden Nutzer in kurzer Zeit nicht das, wonach sie suchen, verzeichnen Websites oft eine hohe Bounce-Rate. Das kann in erster Linie 2 Gründe haben: Entweder sind die falschen Inhalte auf der Seite oder es werden mit Online-Maßnahmen die falschen Nutzer auf die Seite geholt. Die Bounce-Rate gibt es auch im E-Mail-Marketing. Hier wird mit der Bounce-Rate ermittelt, wie viele E-Mails nicht zugestellt werden konnten. Dabei gibt es die Unterscheidung zwischen Soft-Bounces und Hard-Bounces. Soft-Bounces können nur vorübergehend nicht zugestellt werden, Hard-Bounces dagegen können grundsätzlich nicht mehr zugestellt werden.

Brainstorming

Brainstorming ist eine von Alex F. Osborn 1939 entwickelte und von Charles Hutchison Clark modifizierte Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll. Er benannte sie nach der Idee dieser Methode, nämlich “using the brain to storm a problem” (wörtlich: „das Gehirn verwenden, um ein Problem zu stürmen“). 

Brand Awareness

Engl. für „Markenbekanntheit“. Die Markenbekanntheit bezeichnet einen durch die Befragung von Zielgruppen ermittelten Wert, der angibt, wie viel Prozent der Befragten sich an eine bestimmte Marke erinnern konnten und unter welchen Bedingungen sie sich erinnern. Unter anderem wird dabei untersucht, ob die Befragten die Marke der richtigen Produktkategorie zuordnen können, dieser Marke vertrauen und sie mit positiven bzw. negativen Eigenschaften verknüpfen.

Brand Design

Ein Brand Design ist die Übersetzung der Vision, Unternehmenskultur, Positionierung und des strategischen Konzeptes einer Marke in ein visuelles Erscheinungsbild.

Briefing

Informationsgrundlage für die Werbeagentur, um eine Werbestrategie oder -kampagne zu entwickeln. Ein Briefing wird entweder vom Kunden gestellt oder sinnvollerweise mit der Werbeagentur erarbeitet.

Budget / Etat

Er bezeichnet die finanziellen Mittel, die in einem bestimmten Zeitraum für eine Werbekampagne zur Verfügung stehen. In der Regel entfällt der weitaus größte Teil des gesamten Werbeetats auf den Medieneinsatz. Er bildet die Basis für eine optimale Umsetzung der Aufgabenstellung und für einen erfolgreichen Mediaplan.

C

CGI

Computer Generated Imagery (CGI) ist der englische Fachausdruck für mittels 3-D-Computergrafik erzeugte Bilder im Bereich der Filmproduktion.

City-Light-Poster

Verglaste und hinterleuchtete Vitrine, in die ein Plakat eingesetzt wird.

Click-Through-Rate

Gibt an, wie viele Klicks eine Werbeanzeige pro Seitenaufruf erhält.

CMYK

Das CMYK-Farbprofil ist das zurzeit geltende Farbmodell für den Vierfarbdruck. Alle Farben entwickeln sich hier aus den drei Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) sowie Schwarz.

Co-Branding

Co-Branding ist die Zusammenarbeit von etablierten Marken zur besseren Vermarktung ihrer Produkte. Dabei geht es um einen gegenseitigen Image-Transfer von Qualitätsversprechen.

Conversion

Als Conversions werden bestimmte Aktionen bezeichnet. Das ist oftmals der Kauf eines Produktes. Es können aber auch Aktionen wie die Anmeldung zu einem Newsletter oder ein PDF-Download sein.

Conversion-Rate

Die Conversion-Rate (CR) gibt dass prozentuale Verhältnis zwischen Bannerviews (oder Bannersicht) und den erreichten Conversions an. Die Steigerung der Conversion-Rate sollte ein erstrebenswertes Ziel sein. Denn damit erreicht man mit dem gleichen Budget-Einsatz mehr Abschlüsse.

Corporate Design (CD)

Das CD ist Bestandteil des CI und beschreibt die visuelle Identität eines Unternehmens. 

Corporate Identity (CI)

Das CI beschreibt die einheitliche Identität eines Unternehmens. Sie basiert auf der Gesamtheit aller Merkmale, die ein Unternehmen im Erscheinungsbild kennzeichnen und von anderen Unternehmen unterscheiden.

CPC

Cost-per-Click ist der durchschnittliche Preis pro Klick, der für jeden Klick auf eine Werbeanzeige gezahlt werden muss. 

Crossmedia

Die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die den Nutzer zielgerichtet über die verschiedenen Medien führt und auf einen Rückkanal verweist.

Crossmedia-Werbung

Mit Crossmedia-Werbung können Werbetreibende die Synergieeffekte vernetzter Kommunikation nutzen. Die Werbebotschaft wird nicht nur On Air kommuniziert, sondern durch die Einbindung ins Off Air (Events) und Online Programm des Senders integriert. Auf diese Weise werden die spezifischen Stärken der jeweiligen Medien optimal genutzt.

Cross-Selling

Querverkauf (auch Kreuzverkauf) bezeichnet im Marketing die Ausnutzung einer Kundenbeziehung durch den zusätzlichen Verkauf von sich ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen.

Customer Journey

Die Customer Journey beschreibt den Weg des Users im Internet – von der Bedarfserkennung bis hin zum Kaufabschluss. Einen Großteil dieses Weges zu kennen, bedeutet für Werbetreibende einen entscheidenden Vorteil: Sie wissen, welche Maßnahmen einzeln oder in Kombination (finanziellen) Erfolg bringen.

D

Demographische Merkmale

Sie beschreiben wirtschaftliche und – eingeschränkt – soziale Eigenschaften von Personen oder auch Ländern, Gemeinden, Gesellschaften. Zu den typischen und häufig benutzten demographischen Merkmalen gehören Alter, Geschlecht, Familienstand, Schulbildung, Berufstätigkeit, Art der Berufstätigkeit und die Wohnortgröße. Sie sind die Unterscheidungsmerkmale in der Planung und Forschung.

Digitaldruck

Innovatives Druckverfahren, welches sich für die kostengünstige Herstellung von Kleinstauflagen bis ca. 200 Stück eignet.

Direkt-Mailing

Oberbegriff für jede Direkt-Werbesendung, die den Empfänger per Post erreicht.

Direktwerbung

Direktwerbung umfasst alle Formen der individuellen, nicht persönlichen Kommunikation zwischen Anbieter und ausgewählten Nachfragern, vorrangig Werbebriefe, Prospekte, Kataloge, Warenproben. Sie ist untergeordneter Bestandteil des Direktmarketing innerhalb der Marktkommunikation des Marketings.

Domain

Eine Domain ist eine Adresse, unter der man eine Website im Browser aufrufen kann.

DPI

Dots per Inch ist eine Maßeinheit für die Auflösung beim Druck.

Druckauflage

Die Druckauflage umfasst die Anzahl der gedruckten Exemplare eines Printmediums.

Druck PDF

Ein druckreifes PDF (Portable Document File) enthält alle für den Druck notwendigen Daten und Elemente wie Fotos, Grafiken, Text, Linien in einer von der Druckerei bestimmten benötigten Anforderung.

E

E-Commerce

Electronic Commerce – elektronischer Handel – ist das Vertreiben von Produkten und Anbieten von Dienstleistungen im Internet.  

Employer Branding

Employer Branding ist eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber am Markt zu positionieren. 

Erhebung

Sie bezeichnet die systematische Untersuchung, Auszählung oder Beobachtung einer Gesamtheit oder Stichprobe von Elementen. Sie soll die Häufigkeit, Intensität und Beziehung von bestimmten Merkmalen dieser Elemente feststellen.

Evaluierung

Bewertung vorgegebener alternativen Streupläne anhand von bestimmten Bewertungskriterien, wie z. B. Nettoreichweite, Tausendleserpreis, Kontaktverteilung.

Expandables

Werbemittel, das sich bei Mouse-Over oder Klick vergrößert.

Externe Überschneidung

Überschneidung der Nutzerschaft bei Belegung verschiedener Medien. Beispiel: Eine bestimmte Anzahl von Personen hört denselben Werbespot auf verschiedenen Hörfunksendern.

F

Flat Design

Der Begriff Flat Design (aus dem Englischen flat flach und design Gestaltung) hat seinen Ursprung im Interfacedesign. Es handelt sich um einen grafisch minimalistischen Gestaltungsstil. Beim Flat Design wird auf eine realistische Darstellung von Texturen, Verzierungen, Schlagschatten und dreidimensionalen Elementen verzichtet und der Ansatz „weniger ist mehr“ verfolgt. Im Fokus steht die Reduktion der Gestaltung auf das Wesentliche. Farbe hingegen wird oft intensiv eingesetzt. 

Flattersatz

Flattersatz bezeichnet in der Typografie eine Satzform, bei der die Zeilen ungleichmäßig auslaufen (offener Zeilenfall). 

Format

Form, Art und Weise, z. B. Größe von Papier, Büchern und anderen Druckerzeugnissen. Auch beim Film sowie eine Sendung oder Serie, die im TV ausgestrahlt wird.

Frequenz

Häufigkeit, mit der ein Werbemedium oder Werbemitteln erscheint z. B. Fernsehspot.

Frontend

Das Frontend bezeichnet die Vorderseite, also die Seite, welche Besucher im Internet zu Gesicht bekommen. 

Full-Service-Agentur

Ein Dienstleistungsunternehmen, das andere Unternehmen in den Bereichen Werbung und Marketing berät, Werbemaßnahmen konzeptioniert und produziert. 

G

Geo-Marketing

Geo-Marketing legt seinen Fokus auf räumliche (geographische) Aspekte im Marketing und ergänzt somit die Bereiche des klassischen Marketing-Mixes jeweils um die räumliche Sicht. Das Geo-Marketing hat das Ziel den Markt räumlich zu untergliedern und somit auf regionaler Ebene spezifische Werbemaßnahmen durchzuführen.

GIF

Das Graphics Interchange Format (kurz GIF), ist ein Grafikformat für Bilder mit Farbpalette (Farbpalette mit max. 256 Farben, inkl. einer „Transparenzfarbe“). Es erlaubt eine verlustfreie Kompression der Bilder. Darüber hinaus können mehrere (übereinanderliegende) Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von geeigneten Betrachtungsprogrammen wie Webbrowsern als Animationen interpretiert werden. 

Give-Away

Ein mit Werbeaufdruck versehenes Präsent, welches bei Aktionen zur Verkaufsförderung oder Messen an potentielle Kunden verteilt wird (z.B.: Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Feuerzeuge).

Google Adwords Marketing

Adwords Marketing sind klassische PPC Anzeige (Pay per Click), die den Werbetreibenden die Möglichkeit gibt in Suchmaschinen Textanzeigen zu schalten. Sobald ein Adwords-Konto bei Google eingerichtet ist, erscheinen die gewünschten Textanzeigen rechts und oberhalb der Suchergebnisse.

Google Analytics

Ein Werbedienst zur Analyse der Besucherstruktur und des Besucherverhaltens von Webseiten.

Großfläche

Umrahmtes und teils beleuchtetes Plakat im Format 18/1 (252cm x 356cm).

H

Hausfarbe

Farbe, die die Corporate Identity festlegt und die möglichst über einen langen Zeitraum hin unverändert verwendet werden soll.

HKS

Neben „Pantone“ der in Deutschland meistgebrauchte Farbfächer. Hat ca. 100 Farben.

HTML

Die Hypertext Markup Language (HTML) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung elektronischer Dokumente wie Texte mit Hyperlinks, Bildern und anderen Inhalten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von Webbrowsern dargestellt.

I

Imagefilm

Ein Imagefilm ist ein kurzer – meist nicht länger als zehn Minuten langer – Film, der ein Unternehmen, eine Institution, ein Produkt oder eine Marke mit werbender Absicht porträtiert.

Impact

Wirkungsstärke oder Intensität der Werbewirkung einer Werbebotschaft.

Influencer Marketing

Beim Influencer Marketing wird der Einfluss und die Reichweite von Influencern genutzt. Diese stellen Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens auf Ihren verschiedenen Social-Media-Kanälen (z.B. Instagram, Youtube, Facebook, Twitter oder eigenen Blogs) nach Absprache vor.

Infomercial

Werbesendung, in der Werbebotschaften redaktionell präsentiert werden. Diese Sonderwerbeform (Special Ads) muss entsprechend dem Rundfunkstaatsvertrag gekennzeichnet sein (Einblendung „Werbesendung“).

Interfacedesign

Das Interfacedesign ist eine Disziplin des Designs, die sich mit der Gestaltung von Benutzerschnittstellen zwischen Mensch und Maschine beschäftigt. Dafür werden die Bedingungen, Ziele und Hindernisse dieser Interaktion sowohl von menschlicher als auch von technischer Seite erforscht und später – soweit möglich – auf den Menschen hin optimiert. Ziel des Interfacedesigns ist eine Anwenderschnittstelle, die so gestaltet ist, dass ein möglichst breiter Kreis von Nutzern eine optimale Wunsch-/Bedürfnis-/Zielerfüllung durch angemessene Handlungsschritte erfährt. 

J

Jingle

Tonelement in der Radio- oder TV-Werbung, das als Wiedererkennungsmerkmal eines Produktes oder eines Unternehmens funktioniert.

Jpeg

Joint Photografic Expert Group. Sehr gängiges Dateiformat für Bilder mit hoher Komprimierung.

K

Kampagne

Eine Kampagne umfasst alle für ein Produkt in einem bestimmten Zeitraum getroffenen Werbemaßnahmen.

Kapitälchen

Besonders große Anfangsbuchstaben einer Zeile oder eine Wortes die über die restlichen Buchstaben hinausragen.

Key Visual

Markanter visueller Ankerpunkt, Symbol oder Motiv auf einem Werbemittel, Anzeige, o.Ä.

Keyword

Suchbegriffe, die von Nutzern verwendet wurden, um zu einer Website Ihrer zu gelangen. 

Klickbetrug

Betrug bei klickbasierten Abrechnungsmodellen im Onlinebereich. Manuell oder mithilfe von Programmen wird immer wieder auf einen Werbebanner geklickt, um dem Werbetreibenden erhöhte Kosten zu bereiten. Mögliche Motive sind erhöhte Werbeeinahmen oder das Verschaffen eines Wettbewerbsvorteils.

Komplementärfarben

Komplementärfarbe ist ein Begriff aus der Farbenlehre. Sowohl bei der additiven als auch bei der subtraktiven Farbmischung gelten diejenigen Farben als komplementär, die miteinander gemischt Weiß bzw. Schwarz ergeben. Ein Farbenpaar kann als komplementär empfunden werden, obwohl es (rechnerisch) entsprechend den technisch-physikalischen Werten (wie bei RGB, CMYK) nicht exakt gegensätzlich wäre.

Konzeption

Bei einer Konzeption wird sich mit dem vorhandenen Auftrag theoretisch auseinandergesetzt und Ziele und Strategien zusammengestellt sowie die Maßnahmen zur Umsetzung des Vorhabens festgelegt.

KPI

Ein Key Performance Indicator ist eine Kennzahl, mit welcher der Erfüllungsgrad wichtiger Zielsetzungen beziehungsweise die Leistung einer Aktivität gemessen wird.

L

Landingpage

Eine Landingpage ist eine speziell angelegte Webseite, die nach einem Klick auf ein Werbemittel oder auf einen Eintrag in einer Suchmaschine erscheint. 

Layout

Das komplette Erscheinungsbild eines Medienprodukts, das bereits relativ aussagekräftig ist.

Launch

Amerikanische Bezeichnung für die Einführung einer neuen Marke oder eines neuen Produkts, aber auch einer neuen Werbekampagne oder eines Internetauftritts.

Lead

Als Lead wird im Onlinemarketing die Gewinnung eines neuen Kontaktes bezeichnet, z.B. die Gewinnung einer E-Mail-Adresse für das E-Mail-Marketing.

Leporello

Zick-Zack-Falz.

Licensing

Licencing ermöglicht die kommerzielle Nutzung von gewerblichen Schutzrechten und Produkten gegen Entgeld durch Dritte. Es wird zwischen Produktlizenzen und Werbelizenzen unterschieden. Bei letzteren kann ein Dritter gegen Entgeld das Recht erwerben, bestimmte Symbole wie Medienfiguren, Prominente und Veranstaltungen zu nutzen.

Link

Querverweis, Verbindung zu weiteren Seiten.

Lithografie

Häufiges Synonym für mediengerechte Bildbearbeitung.

Logo​

Häufiges Synonym für mediengerechte Bildbearbeitung.Ein grafisches Zeichen, das als Symbol für bestimmte Subjekte – Unternehmen, Organisationen, Marken, Produkte oder auch Personen – steht.

„Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann.“
ein schönes Zitat von Kurt Weidemann, Typograph und Gestalter.

M

Mailing

Das Mailing ist eine Form des Direktmarketings und ein Oberbegriff für jede Werbesendung, die den Empfänger per Post erreicht.

Markenmodell

Ein Markenmodell ist eine Übersicht, auf der alle zentralen Elemente der Marke dargestellt werden. Ein Blick aufs Markenmodell genügt, um die zuvor festgelegten grundsätzlichen Vorstellungen der Marke wieder präsent und so immer Klarheit und Orientierung zu haben. 

Marketingstrategie

Die Marketingstrategie ist der langfristige Plan für die Entwicklung eines Marketing-Mix, der es dem Unternehmen erlaubt, seine Ziele durch Befriedigung der Bedürfnisse des Zielmarktes zu erreichen.

Marketingziele

Definierte Ziele, die dem Unternehmensbereich Marketing gesetzten und durch Marketingmaßnahmen beeinflussbaren Vorgaben (Sollzustände). Diese Marketingmaßnahmen beziehen sich auf Gewinn, Marktanteile, Verkaufsvolumen, Marktentwicklung und Durchdringung. Sie müssen einen Anreiz enthalten, dürfen aber durch ihre Nichterfüllbarkeit auch nicht bremsend und demotivierend wirken. Es wird zwischen qualitativen und quantitativen Zielen unterschieden.

Marktanalyse

Erhebung von relevanten Daten des anvisierten Marktes. Signale des Marktes sollen aufgenommen und identifiziert werden, um Kundenwünsche berücksichtigen zu können. Dazu müssen die erhobenen Daten ausgewertet und aufbereitet werden. Dabei können nur bereits existierende Märkte erforscht werden.

Marktforschung

Die Marktforschung dient der Informationsgewinnung bzw.- verbesserung über einen gewissen Teilmarkt. Grundsätzlich wird zwischen Marktforschung, Marketingforschung und Absatzforschung unterschieden. Weitere Abgrenzungen beziehen sich auf die empirische und theoretische Marktforschung, die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Marktforschung sowie auf die prospektive (auf die Zukunft gerichtet) und adspektive (auf die Gegenwart gerichtete) Marktforschung.

Media-Controlling

Die laufende Analyse der Media-Aktivitäten (Media-Strategie, -Einkauf, -Planung, -Leistung, -Abrechnung) mit dem Ziel, bei mittelständischen und großen Werbetreibenden Transparenz zu schaffen, Effizienz zu steigern sowie die Effektivität zu kontrollieren, wird als Media-Controlling genannt.

Media-Einkauf

Einkauf von Werbeflächen bzw. Werbezeiten. Er setzt die Ergebnisse der Mediaforschung, Mediaplanung und Mediaberatung um und ist dem kaufmännischen bzw. finanzwirtschaftlichen Arbeitsbereich in einer Werbe- oder Mediaagentur zugeordnet.

Media-Mix

Als Media-Mix wird der Einsatz mehrere Werbeträger innerhalb einer Werbekampagne bezeichnet. 

Media-Planung

In einer Mediaplanung stellt man den optimalen Mix an Medien und den zugehörigen Werbemitteln und -trägern zusammen. Als Ergebnis entsteht ein Mediaplan, der bei festgelegtem Werbebudget eine optimierte Wirkung erzielt.

Mobile-Marketing

Die Umschreibung von Marketingmaßnahmen unter Verwendung drahtloser Telekommunikation und mobiler Endgeräte mit dem Ziel, Konsumenten möglichst direkt zu erreichen und zu einem bestimmten Verhalten zu führen.

Moodboard

Das Moodboard ist ein wichtiges Arbeits- und Präsentationsmittel in Kommunikations- und Designberufen. Im Laufe eines Projektes unterstützt es die Entwicklung, die Vermittlung, ggf. den Verkauf und schließlich als Referenz die konzeptgetreue Umsetzung visueller oder visuell darstellbarer Ideen. 

Mouseover

Lösen beim Mauskontakt (kein Klick) eine Aktion (z. B. Animation oder Vergrößerung des Banners) aus.

N

Newsletter

Rundschreiben mit Nachrichten und Informationen, welches per E-Mail an Abonnenten gesendet wird.

Nischenmarkt

Es stellt das Gegenteil von einem Massenmarkt dar, weil es weder eine starke Nachfrage, noch eine starke Konkurrenz besteht. Dadurch kann Unternehmen hohe Gewinnmargen erzielen, jedoch keine große Umsätze. Ein Nischenmarkt entwickelt sich aus einer Marktnische.

Nischenstrategie

Form der Marketingstrategie, bei der das Produkt bewusst in eine Marktnische hinein platziert wird. Es versteht sich als wirtschaftliche Betätigung eines Unternehmens auf einem Teilmarkt und ist immer dann sinnvoll, wenn ein Unternehmen aufgrund der eigenen Stärken und Schwächen sein Ziel besser auf einem Teilmarkt als auf dem Gesamtmarkt erreichen kann.

Nutzer

Jede Person, die ein Medium nutzt.

O

Öffnungsrate

Die Öffnungsrate beschreibt im E-Mail-Marketing die Anzahl der Nutzer, die eine E-Mail geöffnet haben.

Offsetdruck

Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren und die am weitesten verbreitete Drucktechnik im Bücher-, Zeitungs-, Werbe- und Verpackungsdruck. Eignet sich für Auflagen ab ca. 500 Stück eignet.

Onlinemarketing

Online-Marketing umfasst alle Marketing-Maßnahmen, die online durchgeführt werden, um Marketingziele zu erreichen, dies reicht von Markenbekanntheit bis zum Abschluss eines Online-Geschäftes. Online-Marketing wird meist als konventionelle Marketing-Strategie und als obligatorisch angesehen, dies entwickelte sich jedoch erst in den letzten Jahren.

Opinion-Leader

Meinungsbildner innerhalb eines bestimmten Bereichs. Damit ist die Person gemeint, die in seiner Umgebung aufgrund seiner guten Reputation zur besseren Verbreitung der Werbebotschaft bzw. der Produkte beiträgt.

P

Packshot

Fotografie oder Visualisierung einer Verpackung bzw. Werbemittels.

Page-Impression

Page View, sind eine Kenngrösse zur Messung der Werbeträgerleistung; Messung der Seitenaufrufe von Webseiten, bei der Sichtkonktakte beliebiger Benutzer mit einer Seite gezählt werden.

Pantone

Farbfächer mit ca. 500 Farben.

Passer

Punktgenaues Übereinanderpassen der verschiedenen Druckformen eines Mehrfarbendrucks. Zu diesem Zweck befinden sich auf den Farbauszügen (Filmen, Andrucken) die Paßkreuze.

Piktogramm

Grafik zur sprachunabhängigen, bildlichen Erklärung eines Hinweises oder einer Warnung.

Pitch

Wettbewerbspräsentation einer (Werbe-)Agentur im Kampf um einen Etat bzw. Klienten.

Pixel

Mit Pixel, Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement werden die einzelnen Farbwerte einer digitalen Rastergrafik bezeichnet sowie die zur Erfassung oder Darstellung eines Farbwerts nötigen Flächenelemente bei einem Bildsensor beziehungsweise Bildschirm mit Rasteransteuerung. „Pixel“ ist ein Kunstwort aus den Abkürzungen der englischen Wörter picture (umgangssprachlich verkürzt „pix“) und element und wird oft mit px abgekürzt. 

PNG

Portable Network Graphics ist ein Rastergrafikformat mit verlustfreier Datenkompression. Es ist vom World Wide Web Consortium (W3C) anerkannt und das meistverwendete verlustfreie Grafikformat im Internet.

Point-of-Interest

Point of Interest (POI) sind Orte, welche für den Kunden von Bedeutung sein können.

Point-of-Sale

Die Begriffe Point of Sale (POS) und Point of Purchase (POP) sind gleichzusetzen. Wörtlich übersetzt bedeuten sie: Verkaufs- bzw. Einkaufsstelle aus Sicht des Konsumenten bzw. Verkaufsstelle aus der Sicht des Anbieters.

Pop-up

Ein Pop-up ist ein visuelles Werbeinstrument auf Internetseiten. Der Name besagt, dass Pop-up-Banner „aufspringen“ und dabei andere Teile teilweise verdecken.

Positionierung

Positionierung ist die gezielte Schaffung und Herausstellung von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt klar von anderen Produkten abhebt.

Posting

Ein Posting (Post) ist ein einzelner Beitrag auf einer Social-Media-Plattform, in einem Internetforum oder einem Blog.

Presenter

Person, die dem Verbraucher den Kommunikationsinhalt des Spots präsentiert. Entweder erfolgt die Präsentation aus dem Off im Dialog mit den Darstellern oder direkt durch Produkt- Demonstration.

Proof

Ein Proof (oder Prüfdruck) bezeichnet im Druckwesen die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses zur Revision.

Public Relations

Öffentlichkeitsarbeit zur Pflege der Beziehungen zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit.

R

Rating

Branchenüblicher Begriff für Sehbeteiligung bzw. Einschaltquote, die mit dem GfK-Meter ermittelt wird.

Rebranding

Als Rebranding bezeichnet man genau genommen das Wiederbeleben eines Unternehmensimage. Die Methode wird herangezogen, wenn beispielsweise das Image eines Unternehmens nicht mehr dem gewünschten Ziel gleicht. Um diese gesellschaftliche Anerkennung wieder zu erlangen, wird das Unternehmen neu vermarktet. 

Redesign

Optisch-gestalterische Überarbeitung/Neugestaltung/Erneuerung

Reichweite

Anzahl bzw. Anteil von Zielpersonen, die mit einem oder mehreren Werbeträgern / Werbemittel (z. B eine Anzeige in einer Zeitschrift) mit einer oder mehreren Einschaltungen in Kontakt kommen.

Reinzeichnung

Die Reinzeichnung wird am Ende der graphischen Gestaltung einer Drucksache angelegt. Es enthält die Optimierung des Layouts und die Erstellung einer druckfertigen Datei. Es werden Bilder und Texte auf ihre Druckfähigkeit kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Dazu zählen Bildauflösung, Beschnittzugabe und Farbmanagement. Nach der Finalisierung wird ein PDF erstellt, das in der Druckerei direkt zur Plattenbelichtung benutzt wird.

Relaunch

Überarbeitung eines etablierten Produktes und Einführung am Markt.

Response

Die Antwort bzw. Reaktion des Empfängers auf Aktionen des Direktmarketings z.B.: Aufträge, Bestellungen, Anmeldungen etc.

Responsive Design

Beim Responsive Webdesign (im Deutschen auch responsives Webdesign genannt) handelt es sich um ein gestalterisches und technisches Paradigma zur Erstellung von Websites, so dass diese auf Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts, vor allem Smartphones und Tabletcomputer, reagieren können.

RGB

Farbraum mit den Grundfarben Rot, Gelb, Blau zur Bildwiedergabe auf Bildschirmen.

Rheason Why

Anspruchsbegründung eines Angebots.

S

Sans-Serif

Die Sans Serif, auch Grotesk, oder serifenlose Linear-Antiqua, ist eine aus der Antiqua abgeleitete Schriftartenfamilie, die sich dadurch auszeichnet, dass sie keine Serifen besitzt. Außerdem ist bei Groteskschriften die Strichstärke der Buchstaben (nahezu) gleichmäßig, ein Strichkontrast ist also nicht vorhanden oder sehr gering. Durch das Fehlen der Serifen unterscheiden sich Groteskschriften von den serifenbetonten Linear-Antiqua.

Satzspiegel

Wird auch als Layout einer Seite bezeichnet. Der Satzspiegel bestimmt die Positionen der Grafiken und Texte auf einer Seite (Seitenformat) innerhalb der festgelegten Fläche in der auch der Text des Heftes layoutet wird, so dass um ihn herum noch weiße Fläche bis zu den Seitenrändern bleibt.

Screendesign

Grafische Gestaltung einer Website oder eines Portals – zumeist in Anlehnung an ein bestehendes Corporate Design.

Scribble

Erste, meist agenturinterne Entwurfskizze (Grafik).

SEA (Suchmaschinenwerbung)

Als Suchmaschinenwerbung (SEA) wird das Schalten von kostenpflichtigen Suchanzeigen bezeichnet, die neben bzw. über den natürlichen Suchergebnissen angezeigt werden.

SEM (Suchmaschinenmarketing)

Das Suchmaschinenmarketing (SEM) umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Website über Suchmaschinen.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Als Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden Maßnahmen bezeichnet, die dazu führen, dass eine Webseite in den organischen, also unbezahlten und natürlichen Suchergebnissen, eine höhere Position erhält.

Serifen

Kleine Fortsätze oder Häkchen an den einzelnen Buchstaben einer Schriftart.

Siebdruck

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. 

Stanze

Das Stanzen ist in vielen unserer Druckaufträge ein standardisierter Bestandteil im Druckprozess. Grundsätzlich ist es eine erweiterte Form des Zuschnittes. Das Stanzwerkzeug trennt die Konturen Ihres Produktes mithilfe seiner scharfen Kanten (Messer) aus dem Druckbogen heraus. Anschließend werden die gestanzten Formen manuell oder vollautomatisiert herausgebrochen, dies geschieht in Abhängigkeit von den einzelnen Produktionsverfahren.

Stock Photo

Foto aus einer Bilderdatenbank. Zahlreiche Unternehmen sog. Bildagenten/-Agenturen verkaufen Bilder bzw. Bildrechte zur werblichen Nutzung.

Storyboard

Eine Art Drehbuch zur Erstellung eines Werbemedium oder einer -Botschaft. Besteht meist aus vielen einzelnen, skizzierten Bildern & Texten die aufeinanderfolgend einen Ablauf schildern oder eine Geschichte erzählen.

Streuverlust

Fehlstreuung. Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht in der definierten Zielgruppe enthalten sind.

Subline

Text der sich unter der Headline befindet und diese erklärt oder ergänzt.

T

Targeting

Durch Targeting ist eine gezielte Zielgruppenansprache möglich. Anhand einer detaillierten Zielgruppendefinition können Sie Ihre Werbung ganz genau aussteuern. Je präziser das Targeting, desto gezielter sprechen Sie Ihre Zielgruppe an.

Teaser

Anreißer, der das Interesse wecken soll.

Testimonial

Ein Werbeformat, welches die Produktbotschaft durch persönliche Erfahrungsberichte vermittelt. Dies kann durch Normalverbraucher (Real People Testimonial), oder bekannte und berühmte Persönlichkeiten (Celebrity Testimonial) erfolgen.

TKP

Der Tausend-Kontakt-Preis bezeichnet den Betrag, der aufgewendet werden muss, um 1.000 Kontakte mit einem Werbemittel zu erreichen.

Tonality

Das „atmosphärische“ Gestaltungsniveau einer Werbekampagne, bspw. humorvoll, agressiv, einfühlsam, ironisch, usw.

Touchpoint

Ein Touchpoint ist der Kontaktpunkt, der Berührungspunkt, an dem eine Person mit einem Produkt, einem Unternehmen oder einer Marke in Berührung kommt.

Treatment

Handlungsentwurf für ein Videoprojekt, der, wenn auch in erzählender Form, Handlungsablauf, Schauplätze und die wichtigsten handelnden Personen erkennen lässt. 

Typografie

Schrift, Schriftart, Schriftdesign.

U

USP (Unique Selling Proposition)

Alleinstellungsmerkmal eines Produktes oder einer Dienstleistung in der Einschätzung des Kunden. Kaufanregender und einzigartiger Vorteil, durch den sich ein Produkt von Konkurrenzprodukten abgrenzt.

UI/UX Design

UI steht für User Interface und ist die Oberfläche, auf der die Interaktion zwischen Mensch und Maschine stattfindet. Ziel dieser Interaktion ist die effektive Steuerung der Maschine auf Seiten des Menschen, der das Feedback der Maschine dazu nutzt, um operative Entscheidungen leichter treffen zu können. 

UX steht für User Experience, unter dies versteht man sämtliche Verhaltensweisen, Emotionen und Ansichten einer Person über ein bestimmtes Produkt, System oder Dienstleistung. User Experience umfasst jeden praktischen, wert- und sinnvollen Aspekt der Mensch-Maschine-Interaktion und ist daher höchst subjektiv. Die individuellen Erfahrungen des Nutzers sind dabei dynamisch und verändern sich mit der Zeit. 

URL

Ein Uniform Resource Locator (URL) identifiziert und lokalisiert eine Ressource, beispielsweise eine Webseite, über die zu verwendende Zugriffsmethode (zum Beispiel das verwendete Netzwerkprotokoll wie HTTP oder FTP) und den Ort (engl. location) der Ressource in Computernetzwerken.

Usability

Benutzerfreundlichkeit, die von einem Nutzer wahrgenommene bei der Interaktion mit einem System wahrgenommen wird.

V

Vektorgrafik

Einer am Computer entstandenen Grafik, bei der die grafischen Elemente durch Definitionen gespeichert werden. So wird eine Strecke durch ihren Anfangs- und Endpunkt, ein Rechteck durch seine Kantenlänge und den Bezugspunkt einer Ecke definiert. Diese Vektorbeschreibung eignet sich besonders für Grafiken. Da gegenüber der Pixelgrafik nicht jeder Bildpunkt definiert ist, entstehen nur geringe Datenmengen. Darüber hinaus sind Größenveränderungen ohne Qualitätsverluste realisierbar.

Verpackungsdesign

Unter Verpackungsdesign versteht man beim Design den Schwerpunkt auf die Gestaltung der Hülle, die ein Produkt erhalten soll.
Packungsdesign befasst sich mit dem Produkt und seinen nach außen wirkenden Effekten und erfasst damit die Einheit von Packung, Produkt und Wirkung.

Versalien

Großbuchstaben.

Visitors

Damit werden alle Besucher einer Seite bezeichnet. Kommt ein bestimmter Besucher in dem ausgewählten Zeitraum mehrmals auf die Seite, wird er auch mehrfach gezählt.

W

Werbeagentur

Ein Dienstleistungsunternehmen, das für Unternehmen und andere Auftraggeber die Beratung, Konzeption, Planung, Gestaltung und Realisierung von Werbe- und sonstigen Kommunikationsmaßnahmen übernimmt und durchführt.

Werbebanner

Banner – Werbung ist eine Online-Werbeform. In der Regel leitet das Banner – Werbung beim Anklicken auf die Website eines Werbungtreibenden weiter.

Werbebotschaft

Die Werbebotschaft ist der Kern der Werbung. Mit ihrer Gestaltung (Bild, Schrift, Ton) muss der Empfänger grundsätzlich aktiviert und informiert werden.

Werbemittel

Ein Werbemittel ist ein Element, wie zum Beispiel eine Anzeige, ein Plakat oder ein Hörfunkspot, über das eine Werbebotschaft kommuniziert wird. Man unterscheidet gedruckte, elektronische und sonstige (z. B. Werbegeschenke, Sponsoring) Werbemittel. Nach der Wahl des Werbemittels legt man den Werbeträger fest, in dem die Werbebotschaft vermittelt werden soll.

Werbeträger

Alle Medien, in oder auf denen die Werbemittel transportiert oder „getragen“ werden.

Werbewirkung

Werbewirkung bezeichnet die Wirkung von Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Zielgruppe. Werbewirkung kann eine Image-, oder Sympathiesteigerung, eine Kaufabsicht oder eine Markenawarness sein. Hierbei spielen Einflussfaktoren wie z.B. Werbeträger, Werbemittel oder Kontakthäufigkeit eine herausragende Rolle.

Z

Zielgruppe

Eine Gruppe nach bestimmten Merkmalen und Kriterien ausgewählter Personen, die als potenzielle Kunden / Abnehmer eines Produkts angesehen werden. Deren genaue Analyse und Definition trägt dazu bei, dass die Werbebotschaft effizient auf die richtigen Personen gerichtet wird, womit auch die Werbekampagne erfolgreich wird.

Zielgruppensegmentierung

Die Aufteilung einer Zielgruppe nach unterschiedlichen Gesichtspunkten wie z.B. Alter, Einkommen, Geschlecht, sozialer Status oder Beruf.

Der schnellste Weg zu erfolgreicher Kommunikation.